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Samediw
Deutscher Name Samedi
Original Samedi
Spitznamen Stiffs (umg. „Leichen“), Zombies
Gründer Baron Samedi
Mutterclan Kappadozianer
Sekte unabhängig
Disziplinen Seelenstärke, Thanatosis, Verdunkelung
Schwäche leichenhafter, verwesender Körper; Aussehen max. 0

Die Samedi sind eine Blutlinie aus Vampire: Die Maskerade, deren Mitglieder sich in erster Linie durch ihren körperlichen Verfall auszeichnen, weshalb sie oft mit Zombies verwechselt werden. [1] Sie stammen aus der Karibik und haben ihren Namen von ihrem Gründer Baron Samedi, der seinerseits den Namen eines haitischen Totengottes trägt. [2] Sie praktizieren eine bestimmte Form der Blutmagie mit Namen Voudon. [3]

GeschichteBearbeiten

Die Samedi erscheinen wie eine Blutlinie der Nosferatu, deren Clansschwäche ihrer ähnelt; tatsächlich stammen sie jedoch von den Kappadozianern ab, wovon ihre Disziplin Thanatosis zeugt. [2] Sie sind die Überreste der Kappadozianer, die in die neue Welt gingen und so der Vernichtung durch die Giovanni entkamen. Troglodytia spielte vermutlich eine tragende Rolle bei der Gründung der Samedi.

Die Samedi sind dadurch eine sehr junge Blutlinie. Alle bekannten Samedi sind jünger als 250 Jahre. [2] Sie tauchten zuerst in der Karibik, in den südlichen Vereinigten Staaten und in Italien auf. [4]

KulturBearbeiten

Die Samedi sind oft eher direkt bis unhöflich. Innerhalb der kainitischen Gesellschaft sind sie oft Leibwächter und Assassinen, auch wenn sie es nicht aus ideologischen Gründen tun. Sie gehen dabei nur äußerst ungern gegen Nosferatu oder Giovanni vor. Meist sind sie unabhängig, auch wenn sich einige von ihnen der Camarilla oder dem Sabbat anschließen. [2][4] Einige Samedi innerhalb des Sabbat beherrschen den nekromantischen Pfad des Grabes.[5] Innerhalb der Camarilla gibt es mindestens zwei oder drei Archonten, die Samedi sind. [6]

Meist etablieren die Samedi ihre Zufluchten an Orten, an denen ihr Aussehen und ihr Geruch nicht auffallen, wie zum Beispiel in Leichenhallen oder an Friedhöfen. Einige nisten sich auch in der Kanalisation ein, auch wenn dadurch Konflikte mit den Nosferatu vorprogrammiert sind. [2]

Die Samedi werden meist von den anderen Kainskindern für ihre körperliche Widerwärtigkeit verachtet. Wie die Nosferatu stellen sie zudem einen wandelnden Bruch der Maskerade dar. Nur die Tatsache, dass sie mächtige Verbündete sein können, bewahrt sie vor der Vernichtung. [4]

Die meisten Samedi, die neu in die Blutlinie aufgenommen werden, waren als Sterbliche vom Tod fasziniert und oft Leichenbestatter, Totengräber oder ähnliches. Manche von ihnen waren auch suizidal. [4]

QuellenBearbeiten

  1. cMET: Laws of the Night
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 VTM: Vampire: The Masquerade 20th Anniversary Edition, S. 410 f.
  3. cMET: Vampire by Gaslight, S. 116 f.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 VTM: Vampire Spielerhandbuch, S. 136 f.
  5. cMET: Laws of the Night: Sabbat Guide, S. 115
  6. VTM: Archons and Templars, S. 27
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