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Die Salubri-Krieger waren eine Kaste der Salubri.

GeschichteBearbeiten

Die Salubri-Krieger wurden von Samiel, einem Kind Saulots, spätestens zur Zeit Enochs gegründet. Samiel fühlte, dass der Pfad des Heilers nicht das richtige für ihn war, und zog aus, um seine Bestimmung zu suchen. Mit Erlaubnis seines Erzeugers suchte er die Gesellschaft der Brujah und Gangrel, von denen er als exzellenter Krieger zurückkehrte. Er schuf den kriegerischen Pfad des Valeren. Viele Legenden ranken sich um ihn.

Damals erreichten Gerüchte von infernalistischen Kulten Enoch, und auf Anweisung Saulots zogen vier von Samiels Kriegern aus, ihnen nachzugehen. Nur einer von ihnen kehrte zurück und war permanent geschädigt; erst nach Wochen und der Behandlung eines Salubri-Heilers konnte er von der Diablerie an zwei seiner Kameraden und den anderen Taten der Baali berichten, ehe er sich von der Sonne töten ließ.

Voller Zorn rief Saulot daraufhin einen Krieg gegen die Baali aus, sodass viele Salubri-Krieger und Angehörige anderer Clans in das Tal von Gehenna zogen, wo die Baali sich aufhielten. In diesem Krieg starben Samiel und mehr als die Hälfte seiner Gefährten.

Ein anderer Krieger, der als Uriel bekannt war, fand das Vermächtnis Samiels und übernahm die Führung der Krieger. Ihre Zahl wuchs und sie reisten viel, um zu lehren, zu studieren und weitere Krieger zu zeugen, sodass sie mehr waren als vor Samiels Tod. Sie halfen Sterblichen aus, die ihrer Hilfe bedurften, und vertrieben die Baali. [1]

Nach der Diablerie an Saulot und der Jagd durch die Tremere jedoch verringerte sich ihre Zahl wieder stark und rasant. Sie waren nicht mehr in der Lage, die Baali auszurotten, weil sie ihrerseits ausgerottet wurden. Manche von ihnen fanden jedoch Unterschlupf bei den Tzimisce in Osteuropa.

KulturBearbeiten

Zu beginn ihrer siebenjährigen Ausbildung wurden Neugeborene von ihrem Erzeuger zunächst die kainitischen Gebräuche sowie der Stammbaum und die Geschichte ihres Clans gelehrt. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde mit einer kriegerischen Ausbildung gewonnen, selbst wenn das Kind zu Lebzeiten bereits eine solche genossen hatte. Es wurde ebenfalls in Valeren und anderen Disziplinen unterrichtet und angehalten, diese regelmäßig zu üben. Auch studierte es Philosophie und das Vermächtnis Samiels.
Es war nicht unüblich, das Kind daraufhin zu einem Ahn eines anderen Clans wie der Brujah zu schicken, um weiter zu studieren. Die Ausbildung unter ihnen war oft wesentlich härter als das unter dem Erzeuger des Kindes. Sie bereitete das Kind auf die Zeit der Prüfungen vor, die von vielen nicht überlebt wurde. Neben harten Kämpfen, die die Stärke und die Widerstandskraft des Kindes auf eine harte Probe stellten, war die Meditation, bei dem Kind eine Erleuchtung bezüglich seiner Bestimmung und seines Platzes unter den Kriegern zuteil wurde, Teil der Prüfung.
Das Kind führte seine Ausbildung in der Religion, der Strategie und der Geschichte daraufhin zwei Jahre lang fort. Es lernte lesen und schreiben, sofern es das zuvor nicht konnte, und die lateinische, französische, hebräische und enochäische Sprache, die damals in Enoch gesprochen wurde. Wie alle Salubri nutzen die Krieger letztere, um andere von ihren Gesprächen auszuschließen.
Mit der Bluttaufe endet die Ausbildung unter dem Erzeuger. Viele Krieger unterziehen sich danach jedoch der Lehre anderer und werden selbst zu Ausbildern.

Nur wenige Krieger erreichten Golconda. Zwar töteten sie nie aus Vergnügen, sondern immer aus Notwendigkeit, doch die vielen Krieg verschlingen die Zeit, die andernfalls mit der Suche zugebracht geworden wäre. Dennoch gab es einige Krieger, die diesen Zustand erreicht oder nach ihm gesucht hatten.

Für den Kuss wählten die Krieger oft zielstrebige und spirituelle Personen, die Kämpfe gesehen oder erlebt und bereits in irgendeiner Weise Erfahrungen mit Waffen gesammelt hatten. Saulot hatte allerdings die Anweisung gegeben, den Kuss nicht an zu junge Sethskinder weiterzugeben, sodass das Alter meist bei etwa zwanzig lag – die Personen waren keine Kinder mehr, aber sie waren auch nicht so alt, dass sie körperlich nicht zum Kampf in der Lage wären.
Auch Frauen wurden durchaus in die Kaste aufgenommen. Samiel hatte ihre Aufnahme zwar nie explizit gefordert, aber sich auch nie gegen sie ausgesprochen, sodass der Kuss durchaus an sie weitergegeben wurde, sofern sie als dienlich befunden wurden. Sie wurden genauso ausgebildet wie die Männer und waren oft bemerkenswert exzellente Kriegerinnen. Trotzdem wurde es später als unangebracht betrachtet, Frauen aufzunehmen. [2]

QuellenBearbeiten

  1. DAV: Clanbuch: Salubri, S. 15
  2. DAV: Clanbuch: Salubri, S. 17


Kasten der Salubri in Vampire aus der alten Welt

Salubri-Heiler · Salubri-Krieger · Salubri-Wächter

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