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Jordanien ist ein Staat im Nahen Osten. Die meisten Übernatürlichen meiden den Ort; die Stillen Wanderer der Gegend sagen, dass er Leute wahnsinnig mache. Garou reisen selten nach Jordanien, den Magi ist der Staat suspekt und die meisten Kainiten kehren nie wieder aus ihm zurück.
Jordanien

Wichtige Städte sind Petra, Amman und Aqaba.

GeschichteBearbeiten

Bereits 8000 v. Chr. entstand in Jordanien eine neolithische Kultur. Von ihr stammten die israelitischen Stämme ab, welche von den Ägyptern, deren Pharaonen zu dieser Zeit oft von den Setiten kontrolliert wurden, versklavt wurden. Es war ihnen möglich, sich von ihrer Herrschaft zu befreien, ehe sie im späten elften Jahrhundert vor Christus von Saul wieder erobert wurden.

Unter David und seinem Sohn Solomon, die nach Saul herrschten, wuchs Israels Einfluss. Nach Solomons Tod spaltete Israel sich in die Staaten Israel und Judäa, welche miteinander in Konflikt waren. Israel wurde jedoch von den Assyrern erobert und seine Einwohner verbannt. Die Assyrer wurden ihrerseits vom Neubabylonischen Reich erobert, die ihrerseits wieder von den Persern und diese später vom Achämenidenreich erobert wurden. Alexander der Große eroberte später das Achämenidenreich.

Die Gegend wurde in dieser Zeit von verschiedenen Gruppierungen beeinflusst. Eine davon waren die Nabatäer, die viele wichtige Städte, darunter die für sie sehr wichtige Stadt Petra bauten und beeindruckende Handwerker und Architekten waren.

106 wurde die Gegend auf Bestreben der Setiten, die Caligula manipulierten, unter dem Herrscher Trajan von Rom erobert und zu einer Provinz des Reiches gemacht. Die Römer vernichteten nahezu alles, was mit den Nabatäern zu tun hatte, da sie hofften, so eine Rebellion verhindern zu können. Die Assamiten, die Trajan manipulierten, beobachteten zu dieser Zeit einen nabatäischen Krieger mit Namen Talaq, der eigenhändig zwölf römische Krieger tötete und dafür den Kuss empfing. Petra wurde derweil zu einer Hauptstadt der Provinz. Als Rom zum Heiligen Römischen Reich wurde, wurde Jordanien vom Byzantinischen Reich beherrscht.

Im sechsten Jahrhundert nach Christus brachten Mohammed und seine Jünger die meisten Stämme der arabischen Halbinsel unter ihre Kontrolle und führten den Islam ein. Nach Mohammeds Tod im Jahre 632 besiegten die arabischen Kalifen das byzantinische Militär. Mit den Jahrhunderten wurde der Einfluss des Islams immer größer. Als der Seehandel zunehmend an Bedeutung gewann, wurde Jordanien wegen seiner günstigen geographischen Lage zudem ein wichtiger Ort für Händler, die sich auf dem Weg an andere Orte dort niederließen. Auch Kreuzritter nutzten Jordanien auf ihrem Weg nach Jerusalem.

Das Osmanische Reich eroberte im frühen sechzehnten Jahrhundert die Gegend, interessierte sich jedoch wenig für Jordanien. Im späten neunzehnten Jahrhundert gewannen der Zionismus und das Arabische Einheitsstreben zunehmend an Bedeutung. Nationalisten zwangen die Herrscher von Konstantinopel, die osmanische Verfassung wiederherzustellen. Sie setzen den Sultan Hamid II. ab und ersetzten ihn durch Mehmed V., den sie zwangen, der Bevölkerung mehr Autonomie zuzugestehen.

Die Osmanen ernannten Hussein ibn Ali zum Scherifen von Mekka. Dass dieser bereits von Talaq ersetzt wurde, wussten sie nicht. Talaq benahm sich als Hussein nicht wie erhofft, sodass Husseins Sohn Abdullah die Briten, die zu dieser Zeit Verbündete des Osmanischen Reichs waren, mit der Bitte um Hilfe kontaktierte. Die Briten unterstützten verdeckt die zionistischen Strömungen und die Gründungen von Palästina, in der Hoffnung, Palästina würde ihnen eine Machtbasis im Mittleren Osten zusichern.

Während des ersten Weltkrieges unterstützte das Osmanische Reich Deutschland. Die Briten waren mit arabischen Truppen verbündet, die von Faisal, einem weiteren von Husseins Söhnen, geführt wurden. Gemeinsam marschiert sie in Jerusalem ein und zwangen außerdem das Osmanische Reich, sich zu ergeben.

Nach dem ersten Weltkrieg trafen die Alliierten sich in Paris, um Friedensverträge auszuhandeln. Den Briten wurde Macht über Palästina zugesichert. Dort unterstützten sie die Zionisten, aber der arabische Widerstand hielt sie davon ab, in Palästina wirklich Fuß zu fassen.

Inzwischen marschierte Faisal in Syrien ein, welches nach dem Krieg in die Obhut Frankreichs gegeben worden war. Abdullah versuchte, Syrien zu erobern und die Franzosen zwangen Faisal, Syrien zu verlassen. Faisal wurde von den Briten je nach Quelle zum König von Irak oder Syrien ernannt. Abdullah machten sie 1921 zum Emir eines neuen Gebietes, das Transjordanien genannt wurde und dem die Briten zunehmend Unabhängigkeit zusicherten. Abdullah war daher ein loyaler Verbündeter der Briten. Gemeinsamen mit den Briten brachten arabische Legionen zudem ein Regime in Irak, das den Nazis gegenüber positiv eingestellt war, zu Fall. 1946 erlangte Transjordanien für seine Loyalität die völlige Unabhängigkeit.

1948 hatte Großbritannien bereits die Macht über Transjordanien abgetreten. Es war jedoch nicht in der Lage, die Sicherheit der Juden in Palästina zu garantieren. Deshalb wurde mit Zustimmung der Zionisten Israel gegründet. Die Arabische Liga kündigte Widerstand an und wanderte in Israel ein. Den Israeliten gelang es jedoch, sich zu verteidigen und weiteres Land für sich zu gewinnen. Mit Abdullah hatten sie im Geheimen abgemacht, Palästina in Frieden zu lassen. Arabische Flüchtlinge erfuhren jedoch davon, und allgemein wird angenommen, dass einer von diesen Flüchtlingen derjenige war, der Abdullah 1951 tötete. Tatsächlich war dieser jedoch ein Assamit, der Talaq entlarven und aus Petra vertreiben wollte.

Bald darauf nahm Abdullahs Enkel Hussein ibn Talal, der dank einer Medaille, die eine Kugel abschirmte, nur knapp dem Tod entkommen war, seine Stelle ein. Er musste dabei mit den Palästinensern zurechtkommen, die wollten, dass er in Israel einmarschierte und die Gebiete, die während des Palästinakriegs an Israel verloren wurden, zurückeroberte. Wegen einer psychischen Krankheit war es ihm nicht möglich, lange zu regieren; zudem plante sein Halbbruder Naif, selbst König zu werden, weshalb Talaq Talal nach Petra brachte und selbst als Talal über Jordanien herrschte, bis Talals Sohn Hussein 1952 König wurde. Talal wurde in ein Dorf nahe Istanbul gebracht, wo er 1972 starb. Naif wurde von Talaq gezwungen, Jordanien zu verlassen und nie mehr zurückzukehren.

Während Talaqs neuerlicher Herrschaft etablierte er demokratische Elemente in dem Glauben, damit die innerpolitische Situation Jordaniens zu beruhigen und Petras Sicherheit garantieren zu können. Am 2. Mai 1953 erlangte Hussein im Alter von achtzehn Jahren die verfassungsgebende Gewalt und erwies sich als sehr fähig. Trotzdem musste er wegen Talaqs Politik mit Kommunisten und Sozialisten, die parlamentarische Macht erlangen wollten, sowie mit einer Reihe von internen und externen Bedrohungen, besonders den vielen geplanten Anschlägen auf ihn, von denen viele von den Assamiten inszeniert wurden, zurechtkommen.

Nach der Suezkrise 1956 wurde von unzufriedenen Palästinensern die Palästinensische Befreiungsorganisation gegründet und als Ausgangspunkt für Angriffe auf Israel verwendet. Die Israeliten rächten sich dafür an Bewohnern der jordanischen Grenze. Dadurch wurde Jordanien in den Sechstagekrieg verwickelt, in dem Israel Ägypten, Jordanien und Syrien besiegte und ein jordanisches Gebiet zurückeroberte. Die kam dadurch zustande, dass Talaq sich Hussein offenbarte und ihn dazu brachte, Israel Jordanien besiegen zu lassen.

Die Palästinische Befreiungsorganisation versuchte wegen dieser Niederlage, Hussein zu stürzen und ein Bürgerkrieg zwischen Jordaniern und palästinischen Flüchtlingen brach aus. Im September 1970 verließt die Befreiungsorganisation Amman nach vielen Schlachten.

Am Oktoberkrieg 1973 nahm Jordanien nur wenig teil. Dies reichte jedoch aus, um finanzielle Unterstützung der geographischen Nachbarn, die reich an Erdöl waren, zu gewinnen. Später wurde Jordanien auch von den Vereinigten Staaten unterstützt, die das Land für einen Schutz gegen den Kommunismus hielten. Hussein lockerte das Kriegsrecht, erweiterte die Pressefreiheit, legalisierte politische Parteien und gestattete Wahlen. Obwohl er noch immer viel Macht besitzt, ist er dennoch dem jordanischen Parlament verpflichtet.

Während des Krieges zwischen dem Iran und Irak hatte Jordanien den Irak und Saddam Hussein unterstützt. Auch als der Krieg endete und Saddam Hussein seinen Fokus auf Kuwait legte, unterstützte Jordanien ihn. Die Angst vor internationalen Rügen zwang den Staat jedoch, seine Hilfe zum Teil einzustellen. Kritik am den Vereinigten Staaten brachte diese zudem dazu, die wirtschaftliche Unterstützung zu beenden. Die jordanische Wirtschaft wird seitdem zunehmend schwächer.

QuellenBearbeiten

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