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Als Gestalt bezeichnet man die Formen, die ein Garou annehmen kann.

Man unterscheidet fünf Gestalten:

  • Menschling (Mensch): Die natürliche Gestalt der Menschlinggarou. Sie gleicht in beinahe jeder Hinsicht der Gestalt eines normalen Menschen, abgesehen von Lupus- und Metiswerwölfen, die in dieser Gestalt aufgrund ihrer Silberallergie Selbstheilungskräfte besitzen.
  • Glabro (Halbmensch): In der Glabrogestalt besitzen die Garou zwei Beine, jedoch keine Fänge oder Klauen. In allem anderen aber unterscheidet diese Form sich vom Äußeren von einem Menschen: bei einer Verwandlung von der Menschlings- in die Glabrogestalt nimmt der Garou um 100-200% an Muskelmasse und demnach Gewicht zu und wächst außerdem um ca. 15 cm. Die Körperbehaarung wird dichter, Zähne und Fingernägel verlängern sich unwesentlich, die Augenbrauen stellen sich schräg und der Charakter wirkt generell bedrohlich. In dieser Form kann sowohl die Garou- als auch die Menschensprache ohne große Probleme benutzt werden. Die meisten Garou halten sich in dieser Form von Menschen fern, um nicht aufzufallen.
  • Crinos (Wolfsmensch): Diese Gestalt wird auch „knurrende-drei-Meter-Bestiengestalt“ genannt, was das Aussehen wohl an sich kurz und bündig beschreibt. Dies ist die natürliche Gestalt der Metiswerwölfe. Die Muskelmasse nimmt im Vergleich zur Glabrogestalt noch einmal um etwa 100-200% zu, der Kopf wird zu dem eines Wolfes, Fänge und Krallen werden voll ausgebildet. Die Arme werden etwa so lang wie die eines Gorillas und Fortbewegung ist nun auf zwei Beinen, aber auch auf allen Vieren möglich. Die Garousprache wird perfekt beherrscht, eine Kommunikation mit Wölfen kann eingeschränkt stattfinden. Menschensprache kann nur benutzt werden, wenn es um einfache, kurze Ausdrücke geht, für alles andere muss ein Willenskraftpunkt ausgegeben werden.
  • Hispo (Halbwolf): Der Hispo ähnelt einem Wolf so, wie der Glabro dem Menschen ähnelt, und sieht in etwa aus wie ein prähistorischer Riesenwolf. Die Kiefer sind größer als die eines Crinos, sodass sie auch mehr Schaden verursachen können. Meist bewegen sie sich auf allen Vieren fort, sodass sie eine höhere Geschwindigkeit erreichen, außerdem sind ihre Sinne geschärft. Dadurch, dass er nur Pranken und keine Hände besitzt, kann er Dinge nur mit seinem Maul greifen. Mit Garou oder Wölfen kann der Hispo sich ohne Probleme unterhalten, mit Menschen nur in ein oder zwei Silben und nur unter großer Willensanstrengung.
  • Lupus (Wolf): Die Lupusgestalt gleicht der eines normalen Wolfes und ist ebenso von Instinkten gesteuert. Die übermäßige Muskelmasse der vorherigen Gestalten wird bei der Verwandlung wieder abgelegt und der Garou wird generell wieder kleiner. Die Wahrnehmung ist gegenüber der Menschlingsgestalt merklich gesteigert, die Geschwindigkeit etwa doppelt so hoch. Das genaue Aussehen der Lupusgestalt hängt von dem Stamm des Garou ab.
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