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Als Erste Verwandlung bezeichnet man es, wenn ein Garou zum ersten mal seine Gestalt wandelt.

Da jeder Garou einen Elternteil hat, der Werwolfsblut in sich hat, ist er in der Lage, seine Gestalt zu wechseln. Bis zum Jugendalter wächst ein Kind von Garou-Eltern zusammen mit seinen Geschwistern normal auf. Ein Lupus-Geborener ist Wolfswelpe (Jungwolf), ein Menschling-Geborener ein normales Kind, ein normaler Teenager. Eine Ausnahme sind die Metis: Sie sind das Ergebnis einer Vereinigung von zwei Garou, was von der Litanei als verboten gilt. Metis werden in Crinosgestalt geboren und wachsen im Rudel ihrer Garou-Mutter auf. Jeder Metis hat eine oder mehrere Missbildungen, körperliche und auch geistige. Ein Metis hat von vornherein das Potential zur Verwandlung, doch auch sie machen diese oft erst wenn sie das Welpenalter eines Lupus überschritten haben.

Widerfährt einem jugendlichen Menschling oder einem Jungwolf ein einschneidendes, meist schreckliches Erlebnis, verwandelt sich der Garou das erste Mal, meist unwillentlich, in seine Zwischengestalt oder gar in Crinos-Form, das Tier in ihm bricht erstmals aus und macht den Garou rasend. In diesem Zustand agiert der junge Werwolf meist sehr instinktiv und impulsiv. Nach dem Kampf steht er dann vielleicht einer schrecklich zugerichteten Leiche gegenüber, ohne sich aber erinnern zu können.

Fera (andere Gestaltwandler) Bearbeiten

Andere Gestaltwandler-Rassen, von den Garou Fera genannt, kennen ähnliche Umstände, die zu einer ersten Verwandlung führen. Erst nach dieser sind Fera in der Lage ihre verschiedenen rassenabhängigen Gestalten anzunehmen und ihre "wahre Natur" als "gestaltwandelnde Wesen" zu verwirklichen.

System Bearbeiten

Die erste Verwandlung ist eine Option, die der Erzähler bei der Charaktererschaffung mit jedem Werwolfspieler durchspielen kann. Sonst ist ein Werwolfcharakter bei der Erschaffung ein Garou, der gerade seine erste Verwandlung durchgemacht hat.

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